Archive for the ‘observations’ Category

Distant suburbs

Cities leave footprints far larger than their physical borders; there’s usually a whole hinterland dedicated to feeding the city, housing its commuting workers, resentfully dreaming of the place. Sometimes it seems to cover an entire country: London and Paris have near-total dominance over the cultures and economies of England and France. But Berlin? No – Berlin is too young and small and poor, Germany is too decentralized, the Wall messed things up too long.

Then along comes Tobias Rapp, to point out that sprawl isn’t always that simple

Berlin’s suburbs are no longer in Brandenburg, but in Europe – in Venice, Barcelona or Leeds. Tourists have become the fourth pillar of our nightlive, alongide the Ossis, the gays and the Mittis. They’re also scarily well-informed: if a new illegal club opens up, the next month it’ll have a write-up in one of the in-flight magazines” [from the current Zitty, not online]

I’d say the clubs themselves, more than Ryanair, are responsible for this. Tresor, Berghain and Watergate all run their own record labels; globetrotting DJs boost Berlin’s reputations wherever they stop off. But Rapp is (as usual) spot-on with the rest; it’s the neverending airlift of clubbers, the backpackers, and Erasmus students that keeps Berlin’s nightlife afloat. Better to have commuters playing here and workng elsewhere than the opposite, right?

Rapp calls these visitors the Easyjetset, and is finishing up a book about them and Berlin’s clubs. I can’t wait to read it; almost everything he writes has something interesting to say.

Arbeit, Geld, Erfolg

ARBEIT - GELD // ERFOLG

Loft oder Liebe

NOT FOR SALE

München goes Berlin

Marienplatz jetzt in Berlin

Es war mir schon immer klar, dass (auch) alle Münchner, am liebsten in Berlin wohnen.

[via]

Above and beyond

Some impressions from above the rooftops of Prenzlauer Allee.

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On lockdown

ON LOCKDOWN

Just in time for May 1st 2008 the streets outside in Friedrichshain (between Simon-Dach-Strasse and Ostkreuz) are so busy with people you wouldn’t know where they suddenly all come from. Especially the area around Boxi is surrounded by police and pretty heavy gear. Roadblocks in the making and helicopters patrolling impatiently above. Parts of Boxi are enlightended as if it was daytime and most, if not all the shops in the area are already closed down.

I just made my way up to the Kaisers at Warschauer Strasse and the people go shopping crazy as if it was Christmas time or new year, or some sort of natural disaster cutting them off for multiple days from the outside. My bank at the corner closed this afternoon and put extra thick plexiglass in all windows which are usually see-through, if you know what I mean. Check out the picture above, you can usually see through the door and for the next 24 hours you can’t.

I am pretty surprised that some lone shops are still open, they probably don’t know it better yet.

Legalisierte Ausbeutung

Praktikum – muss man machen! Aber wann wird eigentlich ein Praktikum zur Ausbeutung? Dies alles sind Fragen die oft in meinem Bekanntenkreis diskutiert werden.

Noch vor kurzem traf ich mich Abends mit einem Kollegen auf ein Bier, dann kamen noch zwei dazu und einer von beiden (29 Jahre alt) machte gerade sein x.-tes Praktikum bei einer Agentur in Berlin. Eigentlich alles toll, aber die Bezahlung – naja. Die Frage ob er sich mit 29 Jahren, einem abgeschlossenen Studium und Agenturerfahrung nicht ausbeuten lassen würde, kam dann auch relativ schnell.

Ich erinnere mich ungern an meine ersten zwei Jahre in Berlin – schlecht bezahlte Jobs, denn Geld gab es nach 2000 sowieso keins. Überall wurden Praktikanten mit vier Jahren Berufserfahrung und am besten mit Kenntnissen im Bereich Projektmanagement, Entwicklung und Design gesucht. Natürlich sollte der Kandidat auch mindestens sechs Monate (!!!) Zeit mitbringen. Wovon in dieser Zeit Miete und Leben bezahlt werden – das stand in keiner Stellenanzeige Praktikumsausschreibung.

Irgendwie befinden wir uns alle irgendwann in so einer Situation. Besonders in der Medienbranche sind viele Praktika “usus”. D.h., besonders viele unbezahlte Praktika. Berlin nimmt in diesem Bereich wohl noch eine Sonderrolle ein, denn nie habe ich es so dreist erlebt, dass Leute Praktikanten als billige Arbeitskräfte mißbrauchen wie hier. Den Satz, “Praktikant, das heisst doch umsonst”, habe ich in meinen fast acht Jahren Berlin von verschiedenen Leuten mehrmals gehört. Dass es den sogenannten Chefs nicht peinlich ist, dass sie da jemanden sechs Monate lang mit 50-60 Stunden pro Woche ausboten, für umsonst, während sie seine Arbeitskraft auch ganz gerne für Tagessätze von 500-800 EUR verkaufen – das ist mir allerdings schleierhaft.

Aber von Moral keine Spur.

Eben flatterte mir folgende Praktikumsausschreibung per E-Mail zu:

Guten Tag,

das XXX möchte seinen Intranetauftritt neu gestalten. Dafür suchen wir eine(n) versierte(n) Studierende(n) (Kommunikation oder Interface). Das könnte im Rahmen eines bezahlten Praktikums oder Werkvertrages geschehen, müsste aber aufgrund der Geheimhaltung auf jeden Fall bei uns im Hause passieren.

Der aktuelle Intranetauftritt basiert auf PHP und statischem HTML. Für die neuen Seiten kann zusätzlich Java und Flash benutzt werden.

Wir wünschen uns idealerweise eine interaktive Kommunikationsplattform, die auch als interenes Forum genutzt werden kann.

Unterstützung von IT-Seite ist vorhanden, betreuende Grafik- oder Interface Designer gibt es hier nicht. Dehalb muss die- oder derjenige relativ selbständig arbeiten können.

Wir möchten das Projekt gerne Anfang Juni starten.

Bewerbungen bitte an an die Personalabteilung: YYY

Liebes XXX – ihr sucht also jemand der konzeptionell für Euch arbeitet und gleichzeitig auch die Umsetzung in Flash, Java/PHP und so weiter macht? Keine einfache Website, sondern eine Kommunikationsplattform!
Kurz überschlagen sind das mindestens vier Leute die Ihr sucht, nicht einen. Denkt eigentlich jemand von Euch nach, wenn er solche Stellenanzeigen rausgibt. Und wieso läßt sich die ZZZ für solche Ausbeuter instrumentalisieren?

Ich würde allen gern zwei Hinweise mit auf den Weg geben:

  1. Arbeit sollte bezahlt werden.
  2. Arbeit sollte angemessen bezahlt werden.

Es gibt viele junge Agenturen die so einen Auftrag gerne für Euch übernehmen würden. Viel kosten wird es Euch trotzdem nichts, immerhin sind wir in Berlin und nicht in München.

UPDATE: 22.05.2008 – Auf Grund eines Briefes, musste ich für’s erste die Namen aller beteiligten aus diesem Eintrag entfernen.

Kapitalismus

WERBUNG

Freiheit

ohne worte, originally uploaded by derteo.berlin.

Impressions of a strike

No subways, trams and buses are running in Berlin:
"bvg+streik" @ Flickr

[via]

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